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Viva con Agua: Trinkwasser für alle - auch in Pandemie-Zeiten

16.11.2020 | NDR.de, von Miriam Stolzenwald

Alle Menschen sollen weltweit Zugang zu Trinkwasser und zu sanitären Anlagen bekommen - dafür setzt sich das Projekt "Viva con Agua de Sankt Pauli" ein.

Durch eine Reise mit dem FC St. Pauli ins Trainingslager nach Kuba kam Benjamin Adrion vor rund 15 Jahren die Idee, ein Projekt zur Wasserversorgung zu gründen. Heute besteht seine Initiative Viva con Agua aus einem großen, wachsenden Netzwerk von Ehrenamtlichen und internationalen Standort-Ablegern in Österreich, der Schweiz und in Uganda. Zu einem Großteil finanziert sich Viva con Agua aus Spenden. Unter anderem werden diese bei Sport- und Musikveranstaltungen gesammelt, indem Besucherinnen und Besucher ihre Pfandbecher spenden. (...) Die Mitarbeiter von Viva con agua setzen sich für den Aufbau einer Infrastruktur zur Trinkwasserversorgung ein und für den Bau sanitärer Anlagen, beispielsweise in Äthiopien, Uganda und Zimbabwe. Und sie machen öffentlich auf das Problem aufmerksam, dass viele Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser haben. (...)

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UNSER TIPP: Mit dem Kauf einer Soulbottle Glasflasche unterstützen Sie das Trinkwasser-Projekt Viva con Agua mit 1,00 EUR pro Flasche.

Nach Corona kommen die Legionellen.

Trinkwasser könnte in ungenutzten Gebäuden verkeimen

25.03.2020 | Stadtanzeiger Hagen 

Aufgrund der Corona-Krise ist das öffentliche Leben so gut wie stillgelegt. In Schulen, Kitas, Turn- und Sportstätten, Hotels, Gaststätten, Jugendherbergen oder in anderen nicht oder nur wenig genutzte Einrichtungen besteht die Gefahr der Verkeimung des Trinkwassers. Darauf weist jetzt die Verwaltung des Ennepe-Ruhr-Kreises hin.

Bakterien wie Legionellen vermehren sich in stehendem Wasser gut, warnt das Gesundheitsamt. Daher sollte nicht vergessen werden, die Wasserhähne regelmäßig zu öffnen. Vorgeschrieben ist es, alle Entnahmestellen, also jeden Wasserhahn und jeden Duschkopf, mindestens alle drei Tage zu öffnen. Bei diesem Spülen sollte nacheinander sowohl kaltes wie auch heißes Wasser für mehrere Minuten laufen Nur wer dies mache, sorge dafür, dass das Wasser bei Inbetriebnahme der Gebäude wieder in gewohnt einwandfreier Qualität zur Verfügung stehe.

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Stadtwerke geben Entwarnung: Trinkwasser ist ungefährlich

20.03.2020 | Märkische Allgemeine

Aktuelles Update zu allen Stadtwerke-Firmen: Betrieb läuft normal, nur direkte Besuche sind nicht mehr möglich; Bäder bleiben geschlossen, Trinkwasser ist nicht gefährlich und die Schadstoffhöfe haben geöffnet. Selbst die Mobilitätsagentur bleibt noch offen, das Kundenzentrum des ViP indes hat weiter geschlossen (...).

EWP und Trinkwasser.

„Unseren Kundenservice erreichten in den vergangenen Tagen vereinzelt besorgte Fragen von Bürgern zum Thema Trinkwasser und Corona. Unsere ganz klare Botschaft: Derartige Sorgen sind unbegründet. Es gibt keine Gefahr, dass über Trinkwasser Corona-Viren übertragen werden. Wir verwenden für die Trinkwasserversorgung ausschließlich Grundwasser, das gut geschützt und gefiltert ist. So können die Viren gar nicht erst in das Trinkwasser gelangen. Dort hätten sie auch keine große Überlebenschance. Das gilt auch beim Abwasser, welches nach der Reinigung in Oberflächengewässer eingeleitet wird und ja nicht für die Trinkwasserversorgung genutzt wird.“

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LEGO hält sich bis 1.300 Jahre im Ozean – unsichtbare Plastik in Trinkwasser und Dünger

16.03.2020 | Epoch Times

Vergleiche von am Strand angespülten LEGO-Steinen und Neuware zeigt: Die kleinen Plastik-Steinchen könnten auch noch im nächsten Jahrtausend Tiere und Pflanzen bedrohen. Deutlich akuter ist das Problem von Nano- und Mikroplastik im Wasser, denn "wir finden diese Kunststoffe im Trinkwasser, aber wir wissen nicht, warum", so die Forscher.

In den letzten zehn Jahren haben Freiwillige aus Cornwall, darunter die Strandpflege der Rame Peninsula und das „LEGO Lost at Sea“ Projekt, tausende LEGO-Bausteine geborgen. Anhand dieser konnten Forscher der Universität Plymouth ermitteln, inwieweit die beliebten Steinchen in der Meeresumwelt abgenutzt wurden – und wie lange die Plastik in den Ozeanen der Welt verbleiben. (...)

Chemieprofessor: „Wir trinken ein paar Gramm Plastik jeden Monat“

Diese Mikro- bis Nanometer kleinen Partikel der am häufigsten verwendeten Kunststoffe neigen dazu, sich durch die Wasserversorgung zu bewegen. Insbesondere im Frischwasser, aber auch in Kläranlagen, wo sie als Schlamm, auf Deponien und oft als Dünger enden, fanden Forscher der Washington State University feinste Plastikpartikel.

Forschungsleiter Professor Indranil Chowdhury sagte: „Wir trinken fast ein paar Gramm Plastik jeden Monat oder so. Das ist beunruhigend“. Als Vergleich: Fünf Gramm Plastik entsprechen etwa einer Kreditkarte. Was mit den winzigen Kunststoffen passiert, die sich ihren Weg in die aquatische Umwelt bahnen, veröffentlichten die Forscher in der renommierten Zeitschrift „Water Research“

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Proben aus 20 Orten untersucht - Das steckt alles in unserem Trinkwasser

27.06.19 | cch, t-online.de 

Wie sicher ist unser Trinkwasser? Die Stiftung Warentest ist dieser Frage nachgegangen und hat Proben aus 20 Orten genommen. Trinkwasser in Deutschland ist in aller Regel gesundheitlich unbedenklich. Das zeigt eine Stichprobe der Stiftung Warentest von Wasser aus 20 Städten und Gemeinden. Dennoch enthielten alle Wasserproben unerwünschte Stoffe.

Rückstände von Medikamenten und Pestiziden

So fanden die Tester Spuren von Industrie und Landwirtschaft im Wasser: Rückstände von Pflanzenschutzmitteln und ihrer Abbauprodukte, Spuren von Medikamenten sowie von der Industriechemikalie Triflouressigsäure. Medikamentenrückstände wurden in dem Wasser aus drei Städten nachgewiesen.(...)

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Trinkwasser für alle: Was jeder von uns dafür tun kann

20.05.19 | Bayreuther Tagblatt 

Wussten Sie, dass zur Herstellung von nur einer Jeans-Hose etwa 15.000 Liter Wasser verbraucht werden, bis sie bei uns zuhause im Kleiderschrank landet? Nein? Deswegen ist es ratsam, möglichst sorgsam mit dem Gut Wasser umzugehen. In Bayreuth und Umgebung engagiert sich die Initiative Viva con Agua für die weltweite Versorgung mit Trinkwasser.

Ein Bewusstsein für das wertvolle Gut Trinkwasser

Lisa Bregler kommt aus Erbendorf und hat schon seit 2012 mit dem Verein zu tun, der sich dafür einsetzt, dass alle Menschen weltweit Zugang zu Trinkwasser haben. Bei Viva con Agua Bayreuth ist die 24-Jährige seit etwa zwei Jahren aktiv.(...)

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Asbest-Wasserrohr in Reinfeld gebrochen

17.05.19 | Lübecker Nachrichten 

Sperrung in der Kolberger Straße in Reinfeld: Ein Trinkwasserrohr aus Asbestzement war gebrochen und musste ausgetauscht werden. Asbest in unserem Wasser? Wie gefährlich ist das?

ReinfeldBei den Stadtwerken in Reinfeld ist man wachsam. Eine Wasserleitung war am Donnerstag in der Kolberger Straße defekt. Bereits wenige Stunden später wurde der Schaden festgestellt. „Wir haben in der Leitzentrale eine Überwachung. Abends ist uns aufgefallen, dass wir in dem Wohngebiet zehn Kubikmeter mehr Wasserabnahme in der Stunde haben“, schildert Jörg Albrecht, technischer Leiter der Stadtwerke. Nachts seien sie noch losgefahren, um die Leckstelle zu orten. Dazu wurden Leitungen, Druckzonen und Regenwasserkanäle überprüft. Schnell war klar, dass mit dem Trinkwasserrohr der Kolberger Straße 13 bis 17 etwas nicht in Ordnung war. „Wir haben die Kollegen der Klärwerkabteilung geholt und sind mit der Kamera rein in das Rohrsystem, um zu gucken, wo das Wasser rauskommt“, sagt Albrecht. Dabei entdeckten sie eine kleine Bruchstelle im Trinkwasserrohr aus Asbestzement. (...)

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Europäer sollen mehr Leitungswasser trinken

23.10.18 | ZEIT ONLINE 

Das EU-Parlament will die europäischen Bürger dazu bringen, weniger Wasser aus Flaschen zu trinken. Zudem verschärften die Abgeordneten die Schadstoffgrenzwerte.

Das EU-Parlament hat sich dafür ausgesprochen, dass Europäerinnen und Europäer mehr Leitungswasser und weniger aus Plastikflaschen trinken sollen. So soll Müll vermieden werden. Die Abgeordneten sprachen sich dafür aus, dass die Mitgliedsstaaten den Zugang zu Wasser verbessern, etwa mittels Trinkwasserbrunnen oder kostenlosem Leitungswasser in Restaurants. (...)

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Wie Kokosnüsse und Nanopartikel für sauberes Trinkwasser sorgen

07.10.18 | PROCESS, Redakteur: Tobias Hüser 

Sauberes Wasser für alle – diesem Ziel haben sich zwei Unternehmen aus Sachsen-Anhalt verschrieben: Carbonit Filtertechnik und Nanostone Water setzen auf intelligente Materialien, um beste Trinkwasserqualität für Verbraucher und Industrie zu gewährleisten. Dabei geht jede der Firmen ihren ganz eigenen Weg – mit Kokosnüssen und Nanopartikeln.

Magdeburg – Kokosnüsse wachsen zwar nicht auf dem Firmengelände Carbonit Filtertechnik in Dambeck, trotzdem fußt der Erfolg des Unternehmens tatsächlich auf der Kokosnuss. Denn die Trinkwasserfilter, die hier hergestellt werden, basieren auf nachwachsenden Rohstoffen. „Der Grundstoff für unsere Aktivkohlefilter sind tatsächlich Kokosnussschalen“, erläutert Holger Bubke, technischer Leiter des Unternehmens. „Sie werden unter Luftabschluss verbrannt, die dabei entstehende Aktivkohle wird mit einem speziellen Binder aus der Medizintechnik vermischt und anschließend unter Druck gebacken. Man nennt diesen Vorgang sintern.“

Aktivkohle ist ein Material, das durch seine poröse Struktur und die extrem große innere Oberfläche chemische Verbindungen und Moleküle binden kann.(...)

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